Die Castell-Castell sind ein fränkisches, edelfreies Adelsgeschlecht und gehörten als Grafen und Fürsten dem Hohen Adel an. Seit Jahrhunderten prägt die Fürstliche Familie Castell-Castell im Sinne von Wertigkeit, Tradition und Bestand die fränkische Region. Nachfolgend die wichtigsten Stationen von 816 bis 1691:
| 816 | Erste Erwähnung des Ortes Castell | 1457 | Die Grafschaft Castell wird dem Hochstift Würzburg zu Lehen aufgetragen | |||
| 1057 | Rupert, erster Ahnherr des Hauses Castell | 1546 1559 | Einführung der Reformation in der Grafschaft Castell | |||
| 1091 | Der edelfreie Rupert nennt sich erstmals nach seinem Stammsitz „de Castello “ | 1556 | Rüdenhausen wird ein Castell’scher Regierungs- und Residenzort | |||
| 1202 | Die Herren zu Castell nennen sich erstmals Grafen zu Castell | 1601 | Neubau des Wildbads in Castell (heute Fürstlich Castell’sches Archiv) | |||
| 1224 | Älteste Darstellung des rot-weiss gevierten Wappenschildes der Grafen zu Castell | 1607 1615 | Neu- und Erweiterungsbau der Burg auf dem Schlossberg (1746 abgebrochen, heute steht noch ein Treppenturm) | |||
| 1266 | Erste Erwähnung der Weinbergslagen in Castell - Hohnart, Reitsteig, Schlossberg, Trautberg - | 1659 | Erste in Deutschland nachweisbare Anpflanzung der Silvaner-Reben in Castell | |||
| 1398 | König Wenzel verleiht den Grafen zu Castell das Münzrecht. Volkach wird Castell’sche Münzstätte | 1686 1691 | Bau des neuen Schlosses in Castell |